Die Folgen Von Littering Für Die Städtische Tierwelt

Essensreste verändern das Verhalten von Tieren. Pommes ersetzen Körner. Brot ersetzt Beeren. Dadurch entstehen neue Wege, die Tiere nutzen, aber sie führen nicht mehr durch Bäume, sondern durch Mülltonnen. Diese Umgestaltung erscheint zunächst sinnvoll, bis man die gesundheitlichen Folgen bedenkt. Ungesunde Ernährung schwächt Vögel. Nagetiere vermehren sich. Vögel verlieren das Gleichgewicht und stürzen um. Hier entlang!

Plastik ist noch viel schlimmer. Vögel wählen glänzende Verpackungen, weil sie diese für Futter halten. Sie verschlucken sie. Ihre Mägen verstopfen mit unverdaulichen Bestandteilen. Der Hunger bleibt. Der Tod folgt still und leise. Ohne Drama. Nur Abwesenheit.

Eichhörnchen verheddern sich. Enten auch. Fell und Federn spürt man nicht in Sixpack-Ringen und losen Schnüren. Die Bewegungen sind miteinander verbunden. Menschen hören den Tieren nicht zu oder wissen einfach nicht, wie sie ihnen helfen können, und das ist der Grund, warum ein Tier humpelt. Dieses Bild prägt sich ein.

Müll verändert auch die Nistgewohnheiten der Tiere. Tiere nutzen, was in ihrer Nähe ist. Das nennt man Isolierung aus Alufolie und zerrissenen Plastiktüten. Nester sind intelligent, bis sich Hitze staut oder das Wasser so stark ist, dass es nicht mehr von den Blättern abfließen kann. Küken haben keine zweite Chance.

Stadtparks sind unsicher, und das Gras ist giftig. Scherben schneiden in die Pfoten. Scharfe Dosen verletzen die Zungen. Tierärzte behandeln Verletzungen, die nicht von Raubtieren oder Autos verursacht wurden. Sie werden zu verwilderten Picknickplätzen.

Wasser fügt eine weitere Schicht hinzu. Der Regenguss landet mit Müll in den Rinnen. Rinnen speisen Bäche. Bäche durchqueren Parks. Die Plastikteile werden von Fischern mit Insekten verwechselt. Schildkröten ersticken in quallenartigen Tüten. Es ist ein langer Weg in die Stadt, und ihr Müll ist ein begeisterter Reisender.

Manche Tiere passen sich zu gut an. Ratten vermehren sich rasant. Möwen werden aggressiv. Kojoten werden darauf trainiert, Kisten zu zerbrechen. Die Menschen werden nervös. Rache und Vertreibung sind das Gesetz der Städte. Tiere werden für Handlungen bestraft, die sie nicht selbst bestimmen können.

Die Parkwächter meinten einmal, die Tiere würden uns mehr vertrauen, als ihnen zustand. Er sprach von Waschbären, die einem buchstäblich auf die Pelle rückten. Der Umgang mit Essensresten ist geradezu manisch. Tiere verlieren ihre Scheu. Autos verlieren nicht an Geschwindigkeit.

Kinder stellen ehrliche Fragen: „Warum steckt der Vogel fest?“ Erwachsene suchen verzweifelt nach Antworten. Die Realität ist unangenehm. Verlorene Verpackungen werden niemals eine Waffe sein, aber für Wildtiere können sie es manchmal sein.

Tiere, die Verkehr, Lärm und Platz in Städten meiden, gibt es bereits. Ein weiteres Hindernis ist Müll. Etwas, das sie nicht verstehen. Etwas, das sie nicht beseitigen können.

Die Stadt kann Wildtieren durch Anpassung das Überleben ermöglichen. Dubbish setzt auf Anpassung. Manchmal gelingt es ihnen. Oft nicht.